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100 Tage Bilanz unseres Blogs

Seit fast 15 Wochen oder 31/2 Monaten oder 102 Tagen ist unser blog nun online. Nach einer Faustregel gesehen Journalismus einem neuen (politischen) Amtsinhaber oder einer neuen Regierung 100 Tage Zeit , um sich einzuarbeiten und erste Erfolge vorzuweisen. Danach kommt es zu einer ersten Bewertung der Regierungsleistung (100-Tage-Bilanz). Wir wollen mal eine kurze eigene 100 Tage Bilanz ziehen. In unserer Startphase wurden über 70 Artikel veröffentlicht. Das heißt pro Woche gab es im Schnitt fünf aktuelle Artikel. Auch die Besucher_innenzahlen lassen sich sehen, rund 160 Klicks pro Tag haben wir im Durchschnitt auf unseren blog. Mit diesen fast 5000 Leser_innen im Monat sind wir sicher noch kein Massenmedium, aber die Klicks werden kontinuierlich mehr und es zeigt, dass es doch einige Menschen gibt, die interessiert was wir so schreiben. Eigentlich ein ganz vernünftiger Start oder? (mehr…)

Russenmafia am Wendelstein!

Am Donnerstag, 29. Oktober 2009 findet auf dem Wendelstein Deutschlands höchste Krimipremiere statt. Hannsdieter Loy liest aus seinem neuen Roman ROSENMÖRDER (mehr…)

SPD gegen Gelöbnis in Rosenheim (85)

Die infogruppe rosenheim dokumentierte in ihrem Oktober Infomail einen Beschluss der Rosenheimer SPD zu einem öffentlichen Gelöbnis auf dem Max-Joseph-Platz im Jahr 1985 . Wir ergänzen an dieser Stelle die einleitenden Worte des damaligen Juso Aktivisten und heutigen Rosenheimer SPD Stadtrat Andreas Lakowski.
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Muss das sein? öffentliches Gelöbnis in Brannenburg

Der Millitärstandort Brannenburg wird im März 2010 geschlossen. Die Gebirgspioniere ziehen nach Ingolstadt um. Doch am Donnerstag, den 12.11.09, wird die Bundeswehr noch ein öffentliches Gelöbnis in Brannenburg durchführen. Kritik an solchen Veranstaltungen gibt es regelmäßig. Dabei regt sich der Widerstand nicht nur in Großstädten, sondern zuletzt auch in Darching (Gemeinde Valley). Ob es auch In Brannenburg Proteste gibt ist noch nicht bekannt.
Proteste gegen das Gelöbnis in München. Bildquelle: indymedia (mehr…)

Buchtip II: blutiges Edelweiß

Nachdem wir zu der Thematik „Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger“ bereits gestern das Buch „Mörder unterm Edelweiß“ empfohlen haben. Möchten wir nun ein weiteres Buch empfehlen: „Blutiges Edelweiß: Die 1. Gebirgs-Division im Zweiten Weltkrieg“ . Nach fast 20 Jahren intensiver Recherche in Archiven und bei Zeitzeugen legt der Autor Hermann Frank Meyer eine ungeschminkte Gesamtgeschichte der »Edelweiß-Gebirgsjäger« vor: von den ersten Einsätzen im Polen- und im Frankreichfeldzug über den Vorstoß in den Kaukasus, die Verbrechen in Südosteuropa bis hin zu den Nachkriegskarrieren von Gebirgsjägern in der Bundeswehr. Thematisiert wird in dem 800 Seiten starken Werk u.a.die Ermordung Tausender jugoslawischer, griechischer und albanischer Zivilisten als Racheaktion nach Partisanenangriffen oder das Massaker an über 2000 italienischen Kriegsgefangenen auf Kefalonia. (mehr…)

Buchtip: “ Mörder unterm Edelweiß“

Gebirgsjäger ermordeten Zehntausende von ZivilistInnen, brannten Hunderte von Dörfern nieder, plünderten und brandschatzten quer durch Europa. Am Mi 21.10 gibt es ja im Raum Brannenburg einen Vortrag welcher u.a. die Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger thematisiert. Mit den Kriegsverbrechen deutscher Gebirgsjäger beschäftigte sich zu Pfingsten 2003 auch ein internationales Hearing in Mittenwald. Seine Beiträge dokumentiert der Arbeitskreis Angreifbare Traditionspflege in dem Buch“ Mörder unterm Edelweiß“. (mehr…)

Zwei Tote bei Flugzeugabsturzam Sulzberg

Gestern ist ein Sportflugzeugs des Typs Cessna auf dem rund 1100 Meter hohen Sulzberg bei Brannenburg abgestützt. Dabei sind zwei Menschen gestorben. Laut www.welt.de geht die Polizei geht davon aus,“ dass es sich dabei um den für den Flug registrierten 70-jährigen Piloten und seinen 69 Jahre alten Begleiter aus dem hessischen Odenwaldkreis handelt. Die Absturzursache sei noch völlig unklar“. Der Hessische Rundfunk berichtet „Das Flugzeug war in St. Johann (Tirol) gestartet. Als es nicht wie geplant auf dem Flugplatz Michelstadt eintraf, schlugen die zuständigen Stellen Alarm. Bei der Suchaktion, bei der mehrere Hubschrauber eingesetzt wurden, wurde das Wrack schließlich etwa hundert Meter unterhalb des Gipfelkreuzes entdeckt“ (mehr…)

Stimmen zur Wahl

Die Bundestagswahl ist vorbei. Auch die Ergebnisse für Brannenburg stehen fest ( CSU 47,3, Grüne 13,45, FDP 13,41, SPD 12,09, Linke4,48, Piraten 1,97). Wir haben uns bei den Gewinnern und Verlierern der Bundestagswahl einige Statements eingeholt. (mehr…)

Kein Bund fürs Leben

„In letzter Zeit scheint die Bundeswehr überall zu sein: Egal, welchen Medien wir gerade Aufmerksamkeit schenken, sein es Radio, Zeitung, Internet oder Fernsehen, überall werden wir unangenehm von ihr überrascht.“ So beginnt der Artikel „Kein Bund fürs Leben“ von Straßen aus Zucker welchen wir im Folgenden dokumentieren. (mehr…)

Deutscher Meister aus Brannenburg

Der Brannenburger Kun-Tai-Ko Kämpfer Christoph Busser gewann bei den deutschen Meisterschaften der WKA in Appenheim den deutscher Meister im Formenbereich „Herren – Waffen ohne Musik“ (mehr…)

Karfreit-Kaserne: Verbrechen und Tradition

Auf ihre Karfreit-Kaserne in Brannenburg sind Bundeswehr und Soldaten noch heute stolz: Im einzigen Gebirgspionierstandort der Bundeswehr ist eine Elite-Truppe in landschaftlich schönster Lage stationiert und pflegt ein optimales Verhältnis zur Zivilbevölkerung. Der Name der Kaserne erinnert an unglaubliche militärische Großtaten des deutschen Alpenkorps im Ersten Weltkrieg und an die Leistungen deutscher Gebirgsjäger im Zweiten. Sie ist Stein gewordenes Symbol für den deutsch-österreichischen Sieg über Italien. Die Schließung der Kaserne macht die Soldaten wehmütig und lässt die Zivilbevölkerung wirtschaftliche Probleme erwarten. So jedenfalls stellen es Zeitungen und die Bundeswehr dar.
Diese dicke Schicht reaktionärer Geschichtsverdrehung und militaristischer Lobhudelei soll die Stimmen derjenigen übertönen, die über die Verbrechen der Gebirgstruppe und ihre antidemokratische und kriegsverherrlichende Traditionspflege nicht schweigen wollen. Sie soll sich wie ein Deckel über das Grab legen, in das auch Brannenburger Gebirgsjäger halb Europa im Zweiten Weltkrieg verwandelten. (mehr…)

Von Antworten und Nichtantworten

Ein kleiner Internetblog ist sicher kein Massenmedium. Aber für Artikel braucht es oftmals Hintergrundinformationen und einen faire Berichterstattung, lässt nicht nur eine Meinung zu Wort kommen. Auf unsere Anfragen bekommen wir sehr oft Auskünfte (Auf unsere Interviewanfrage an die Bundestagskandidat_innen antworteten der 9 der 11 Kandidat_innen (FDP, BüSo , REP antworteten nicht), wenn es jedoch zu Kritischen Fragen kommt, antworten manche Institutionen (z.B. Bundeswehr, Stadtjugendring, Kreisjugendring) einfach nicht. (mehr…)

Brannenburg hat gewählt, SPD hinter Grünen und FDP

Bundestagswahl 2009 Brannenburg

Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte die CSU in Brannenburg 47,3 der Stimmen und verlor damit 9,48 %. Zweitstärkste Partei ist in unserer Gemeinde die Grüne Partei mit 13,45 % (+4,39) gefolgt von der FDP 13,41 % (+4,79 %). Der größte Verlierer der Wahl in Brannenburg ist auf jeden Fall die SPD mit 12,09 % (-8,37 %) ist sie nur noch viert stärkste Partei. (mehr…)

desertieren statt morden

Das Thema Krieg und Kriegsdienstverweigerung wird, auch in Oberbayern, wieder vermehrt diskutiert. Am kommenden Mittwoch (30.09.09) wird im evangelischen Gemeindesaal in Tostberg der Film „Camilo – Der lange Weg zum Ungehorsam“ zu dieser Thematik gezeigt. Neben dem Regisseur Peter Lilienthal wird bei der Filmvorführung auch Jürgen Rose von der kritischen Soldatenvereinigung Darmstädter Signal anwesend. Es ist eine spannende Diskussion zu erwarten (mehr…)

Morgen ist Bundestagswahl

Der wohl langweiligste Bundestagswahlkampf aller Zeiten geht zu Ende.Morgen sind die Bundestagswahlen und die 4272 wahlberechtigten Bürger Brannenburgs [1] können von 8 bis 18 Uhr ihre Stimme abgeben.
Wahltafeln Bundestagswahl 2009 rannenburg
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Karl Raupp und das Brannenburger Künstlerleben im Jahr 1860

Das OVB berichtet derzeit in einer Artikelserie über das Künstlerleben in Brannenburg. In der gestrigen Ausgabe war der Landschafts- und Genremaler Karl Raupp (1837 bis 1918) Thema des Artikel. Der gebürtige Darmstädter
beschreibt in die „Erinnerungen an die Künstlerkolonie Brannenburg“ das damalige Branneburger Künstlerleben um 1860 wie folgt: (mehr…)

Provokation der Bevölkerung oder Würdigung soldatischer Leistungen? Die Bundestaskandidierenden zum öffentlichen Gelöbnis.

Am 12. November wird die Bundeswehr ein öffentliches Gelöbnis in Brannenburg abhalten. Brannenburg Aktuell hat die Direktkandidat_innen zur Bundestagswahl dazu befragt, wie sie zu diesem Gelöbnis stehen. Viele nahmen dies zum Anlass auch gleich andere militärpolitische Aspekte anzusprechen. So begründet Daniela Raab (CSU) die Sinnhaftigkeit öffentlicher Gelöbnisse mit den wichtigen Aufgaben, die die Soldaten in Deutschland übernähmen. Momentan soll die Bundeswehr aber nur im Katastrophenfall im Inland tätig werden – nachdem dieser nicht gewünscht sein kann, stellt sich die Frage, ob Raab schon den Einsatz der Armee im Inneren herbeisehnt – eine politische Forderung, die so nur von CDU/CSU vertreten wird. Angelika Graf (SPD) will den Einsatz der Bundeswehr als „Friedensarmee“ in Afghanistan durch öffentliche Gelöbnisse gewürdigt wissen. Josef Fortner (ÖDP) war selbst in der Karfreit-Kaserne stationiert und sieht ähnlich wie Florian Weber (BP) das Gelöbnis als unproblematisch an – ganz im Gegensatz zum Kampfeinsatz in Afghanistan. Anna Rutz (Grüne) scheint der Thematik relativ beliebig gegenüber zu stehen. Dabei gab es gerade aus ihrer Partei heftige Kritik am Gelöbnis in München und auch Karl Bär, Direktkandidat Bündnis 90 / Die Grünen im Nachbarwahlkreis Miesbach, nahm neulich an einer Kundgebung gegen ein Gelöbnis in Darching (Valley) teil. Siegfried Pielsticker (RRP) hingegen spricht sich gegen ein öffentliches Gelöbnis aus und fordert, dass Mittel aus dem Rüstungshaushalt für Bildung ausgegeben werden sollten. Walter Mini (Linke) sieht das Gelöbnis gar als Provokation angesichts des seines Erachtens grundgesetzwidriger Einsätze der Bundeswehr im Ausland.

Fazit: Ähnlich wie es sich in der Bevölkerung verhält, scheint auch die Mehrheit der Parteien gegen die Kriegführung der Bundeswehr in Afghanistan zu sein – einzig die größten unter ihnen stehen ausdrücklich dahinter. Ein Gelöbnis hingegen wird von den meisten als unproblematisch empfunden. Interessant erscheint eine Assoziation Fortners, dass Rüstungsausgaben zu Gunsten von Asylpolitik gesenkt werden sollten: So werden „Migrationsströme“ immer wieder als „sicherheitsrelevant“ im Rahmen von NATO Tagungen und Publikationen diskutiert. Mit „Frontex“ wurde durch die EU eine paramilitärische Truppe geschaffen, die Flüchtlinge von der Einreise nach Europa hindern soll [weitere Infos].

Hier die vollständigen Antworten der Direktkandidierenden auf unsere als vorverurteilend kritisierete Frage (mehr…)

Wer mauert beim Asphalt? Konzepte für die Inntalautobahn

Gefragt nach der Inntalautobahn scheinen sich durchaus unterschiedliche Konzepte der Direktkandidierenden herauszukristalisieren: CSU und SPD setzen vor allem auf ihr Kommunikationskonzept; während bei Angelika Graf das SPD geführte Verkehrsministerium einen vor Lärm schützenden Asphalt zusagt, spricht Daniela Raab dem bayerische Umweltminister Söder diese Maßnahme zu. Demzufolge dürfte dem Tempolimit, das auch von SPD und ÖDP gefordert wird, nichts mehr im Wege stehen. Doch Graf sieht gerade Söder „mauern“.
„4 plus 2″, also eine vierspurige Autobahn mit zuschaltbaren Seitenstreifen statt eines achtspurigen Ausbaus wünschen sich Anna Rutz (Grüne) und Florian Weber (BP). Zusätzliche Mautgebühren werden von ÖDP und Linke diskutiert, während die RRP TouristenOrtschaften erschließen möchte. Wenig überraschend ist, dass die Kandidat_innen der ökologisch orientierten Parteien sich eine Verlagerung des Verkehrs vorstellen können.

Hier noch einmal die vollständigen Antworten auf die Frage (mehr…)

Sanft oder barrierefrei? Wie wollen die Bundestagskandidat_innen den Tourismus gestalten?

CSU und Linkspartei auf einer Linie? Wenn es um die Förderung des Tourismus geht offenbar schon. Walter Mini und Daniela Raab fordern gleichermaßen eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf 7% und begrüßen die Bildung eines Tourismusverbandes. „Marktführer“ in den Vorschlägen zur Tourismusförderung ist aber das Schlagwort „sanfter Tourismus“, das Anna Rutz (Grüne), Florian Weber (Bayern Partei) und Josef Fortner (ÖDP) gleichermaßen anführen. Für ÖDP und Grüne steht dabei der Öffentliche Personen Nahverkehr im Vordergrund, während die Bayern Partei den Erhalt der Heimat an erste Stelle setzt. Siegfried Pielsticker von der Rentnerinnen und Rentner Partei schlägt einen Bergtier- und Naturpark vor, während Angelika Graf (SPD) vor allem barrierefreien Tourismus anregt.
Die Nachteile des Tourismus standen in den Ausführungen eher im Hintergrund. Dabei ist unverkennbar, dass die Hotel und Gaststättengewerbe Arbeitsplätze vor allem im Niedriglohnsektor schaffen – in diesem Kontext die Einführung eines Mindestlohns zu fordern fiel den Befragten entweder nicht ein oder erschien ihnen als zu unpopulär. Auch der Beitrag der Milchbäuerinnen und -bauern, die im Wesentlichen die Landschaft, auf der der Tourismus fußt, erhalten, kann wohl weiterhin mit 23 Cent pro Liter vergütet werden.

Hier noch einmal der O-Ton der Kandidierenden auf die Frage (mehr…)

Kandidat_innen auf den Zahn gefühlt…

In den letzten beiden Wochen veröffentlichte Brannenburg Aktuell die Antworten sieben Direktkandidierenden zum Bundestag für den Wahlkreis Rosenheim auf einen jeweils gleichlautenden Fragebogen. Diese Idee ist dabei keineswegs neu, sondern hat unter dem Stichwort „Wahlprüfsteine“ gerade Hochkonjunktur.
Bevor wir nun die Prüfsteine, die wir für Brannenburg als besonders relevant hielten – unschwer waren als solche Tourismus, die Autobahn A8 und der Umgang mit dem Gelöbnis am 12.11.2009 erkennbar – auswerten, möchten wir einen Überblick auf andere, lesenswerte Prüfsteine werfen.

Eine weitere regionale Initiative kommt von der Attac Gruppe Rosenheim. Ihre Wahlprüfsteine fragten unter anderem nach, ob die Regelleistungen für ALG II Empfänger_innen abgesenkt werden sollten, um das Lohnabstandsgebot zu gewährleisten. Die Antworten darauf und auf viele weitere Fragen sind als pdf herunterzuladen.

Flächendeckend fragte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Bayern bei den Parteien und Kandidierenden nach. Die Antworten – unter anderem auf die Frage, ob die Kandidierenden den Kündigungsschutz verbessern wollen, wurden von der CSU nahezu kollektiv verweigert. Lediglich Peter Ramsauer antwortete. Die Ergebnisse sind bei namentliche-abstimmung.de veröffentlicht.

Wie die Parteien zum „Hackerparagraphen 271 StGB“ stehen hingegen wollte das Linux-Magazin wissen. Fragen zu OpenSource, Software-Patenten und Web-Politik scheinen die Parteien dabei möglicherweise noch zu verunsichern. So lies zumindest die SPD den Antworten ihres Abgeordneten Björn Böhning ein Fax von Hubertus Heil folgen. Böhning hatte die SPD Fraktion offen dazu aufgefordert, der Internetzensur durch das „Zugangserschwerungsgesetz“ nicht zuzustimmen. Vertrauen ist eben gut, nachfaxen bei widerspenstigen Genoss_innen etwas besser.
Die Auswertung des Journalisten Markus Feilner findet sich hier. Eine Übersicht gibt es leider nicht, daher improvisationsweise das Ergebnis einer Suchanfrage

Für Studierende hingegen dürften die Wahlprüfstein von studis-online.de interessant sein. Studiengebühren, Zulassungsbeschränkungen und die Zukunft des BAföGs wurden hier thematisiert…

Keine Prüfsteine, sondern einen sehr kreativen Wahlaufruf, der an Freund_innen gesandt werden kann, hat die IG Metall entwickelt: Die angeschriebenen erhalten einen personalisierten Fernsehspot, in dem sie als Verantwortliche_r für die Wahl Guido Westerwelles zum Bundeskanzler gebrandmarkt werden.
Ganz anders hingegen der Aufruf von Jutta Ditfurth „Wählt ungültig!“. Dieses alte anarchistische Prinzip wird auch auf der Sonderseite von anarchismus.de erläutert.




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