Archiv der Kategorie 'Gesellschaft'

Fremdgelesen: Kleiner Berg mit viel Magie

„Die Biber ist mit ihrer relativ geringen Höhe für reine Bergwanderer eigentlich nicht der Rede wert. Trotzdem hat dieser kleine Berg so einiges zu bieten.“ so beginnt ein Artikel welcher gestern unter der Überschrift „Kleiner Berg mit viel Magie“ in den Rosenheimer Nachrichten veröffentlicht wurde.

Der Bericht ist unserer Meinung durchaus lesenswert. Anzumerken sein evtl. noch das der Biber auch zum Bouldern (eine Klettersportart) sehr beliebt war, ehe der Eingang 2008 zugemauert wurde Wer mehr über die Geschichte zum Steinbruch (inc. Alter Bilder) wissen möchte findet auf der Seite von Steinbruch Huber weitere Infos.

Und wer noch nie beim Biber war, findet HIER eine Beschreibung für einen ca. 40. Min Wanderung.

Flieger grüß mir die Sonne

Seit 58 Jahren gibt es Flugsportverein (FSV) Rosenheim und in diesem Jahr wird deren Flugplatz in Brannenburg volljährig.
Nachdem im August 1990 der Flintsbach Flugplatz für den den Windenflugbetrieb gesperrt wurde fand der FSV in Brannenburg Ersatz und im Frühjahr 1991 konnte der Flugbetrieb in Brannenburg aufgenommen werden, zunächst probeweise, bis ein Jahr später das Luftamt Südbayern die endgültige Platzzulassung erteilte. Seitdem kreisen die in Brannenburg gestarteten motorlosen Flieger regelmäßig im Inntal und brauchen zum Fliegen auch keinen Wind wie der Deutscher Aero Club schreibt: „Beim Start wird das Segelflugzeug durch eine Winde oder ein Motorflugzeug auf eine bestimmte Höhe gebracht. Anschließend fliegt es auf einer schwach nach unten geneigten Bahn. Dabei muss es für seinen Gleitflug ständig etwas von seiner Ausgangshöhe opfern. Das Segelflugzeug setzt seine Flughöhe in Flugstrecke um – solange, bis die Höhe verbraucht ist und das Flugzeug landen muss. Moderne Segelflugzeuge erreichen spielend 250 km/h. Der Höhenweltrekord liegt bei 14.000 Metern, die weiteste geflogene Strecke bei 2050 km.“
Für die Rosenheimer Segelflieger ist die Sportart nichts für Einzelkämpfer, sondern ein Teamsport, auf ihrer Homepage schreiben sie: „Segelfliegen ist ein Gemeinschaftssport, bei dem viele Hände helfen müssen, damit jeder mal an die Reihe kommt. Wer für eine Stunde am Flugplatz auftaucht, um “mal eben” zu fliegen, ist bei uns fehl am Platz. Wer aber fliegt bei uns?Leute aus allen Berufs- und Altersschichten, die Spaß an diesem Sport gefunden haben und bereit sind, Zeit und Engagement mitzubringen.“ Wie andere Fliegerclubs auch hat der FSV mit Problemen zu kämpfen. „ mangelnder Nachwuchs, stagnierende Mitgliederzahlen und Überalterung. Es fordert besondere Anstrengungen der Funktionsträger, aber der Verein lebt! Er hat eine funktionierende Werkstatt für Gemischt- und Verbundbauweise, die praktische Ausbildung ist gesichert, es wird weiterhin Theorieunterricht erteilt. 2 Motorsegler und 5 Segelflugzeuge stehen zur Verfügung.“ heißt es auf der Homepage des FSV.
Wer Interesse hat, kann ja Vom 1.bis 16. August, während des traditionellen Sommerferienfliegens, in Brannenburg bei den Segelfliegern vorbei schauen. Evtl wird ja eine neue Leidenschaft entdeckt.. Für den Schnupperkurs (pro Tag 20,- Euro) ist jedoch (aus versicherungstechnischen Gründen) eine vorherige Anmeldung nötig. Für Mindestalter (ab 14 Jahre möglich) ist jedoch die Einwilligung der Erziehungsberechtigten erforderlich. Eine Anmeldung ist beim Flugsportverein (FSV) Rosenheim unter Telefon 08034/4845 oder 08031/71098.möglich.

Eindrücke von einem Segelflug über Brannenburg könnt ihr u.a. auch bei folgendem Video bekommen :


Segelflug über Brannenburg – MyVideo

Extrem rechte Accessoire in Brannenburger Kaserne

Heute fand in Brannenburg der wohl letzte Tag der offenen Türe an der Karfreit-Kaserne statt. Ein ausführlicher Bericht zu diesem Ereignis folgt in den nächsten Tagen, vorab nur ein Kurzbericht.
Während über ein Verbot von Computerballerspielen nachgedacht wird, konnten in Brannenburg Kinder mit echten Waffen spielen. Zum Teil äußerst zweifelhafte Organisationen, wie z.B. der „Kameradenkreis der Gebirgstruppe“ welcher von Kritikern als „Selbsthilfegruppe von Kriegsverbrechern“ bezeichnet wurde, durften Infostände aufbauen. Händler verkauften ausserdem Accessoires welche auf eine rechte Zielgruppe abgestimmt sein dürfte. Neben Feuerzeugen mit dem Bild eines Wehrmachtssoldaten und der Aufschrift „Landser“ gab es auch Artikel mit der Aufschrift „klagt nicht kämpft“. Diese Durchhalteparole der Nazis war auch der Leitspruch der Fallschirmjäger im Zweiten Weltkrieg. T-Shirts mit diesem Aufdruck sind heute bei Neonazis sehr beliebt und werden auch hauptsächlich über neonazistische Versände vertrieben.

T-Shirt im Angebot eines Neonaziversandes – Verkaufsstand in der Brannenburger Kasserne:

aus Nazishop

Kinder Ferienprogramm

Auch 2009 gibt es wieder ein gemeinsame Ferienprogramm der drei Inntalgemeinden Brannenburg, Flintsbach a. Inn und Nussdorf a. Inn . Mit 139 angebotenen Veranstaltungen wurde dieses jahre ein neuer Rekord erreicht.
Das Ferienprogramm als pdf Datei gibt es hier.
Zu beachten ist, dass laut ovb der Anmeldeschluss für das Kinderferienprogramm am kommenden Freitag, 10. Juli, um 11 Uhr ist.
Anmeldung und weitere Infos gibt es bei der
Tourist-Information Brannenburg, Rosenheimer Str. 5, Telefon: 4515, Fax: 9581
Montag – Freitag 9.00 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 17.00 Uhr Samstag 9.00 Uhr – 12.00 Uhr.

das ver.di haus in Brannenburg wurde 95

Das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg (ehem. Postgewerkschaft) feiert Ende Mai seinen 95. Geburtstag. Nachträglich gratuliert auch „Brannenburg aktuell“ und verweist auf Bericht in der Lokalpresse welche über die Geschichte des gewerkschaftlichen Bildungszentrum berichten:

Echo: Seit 95 Jahren auf der Höhe des Wissens


Rosenheimer Nachrichten: „Erhaltet dieses Haus”

Bilder zum Festabend zu 95 Jahre Haus Brannenburg und eine Zeittafel gibt es HIER

Wir möchten an dieser Stelle erwähnen, das im Haus Brannenburg nicht nur gewerkschaftliche Fortbildungen stattfinden, sondern auch Seminare von allgemeinen gesellschaftlichen Interesse.
„Wie kommt der Hunger in die Welt? -Die globale Ernährungssituation“ und „Die Klimarevolution – Ökologische und ökonomische Aspekte der globalen Energieversorgung“ sind zwei interessant klingende Titel von Seminaren welche in der Bildungseinrichtung stattfinden und noch nicht ausgebucht sind.

die Homepgae des Bildungszentrum lautet übrigens: http://www.haus-brannenburg.de

Es ist angerichtet: Tafel bald auch in Brannenburg!

„In Deutschland gibt es Lebensmittel im Überfluss, und dennoch haben nicht alle Menschen ihr täglich Brot. Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich: Sie sammeln „überschüssige“, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel, und geben diese an Bedürftige weiter“ so schreibt der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. auf seiner Homepage. In Deutschland gibt es derzeit rund 800 solcher gemeinnützige Vereine Ihr Ziel ist, überschüssige aber verzehrfähige Lebensmittel im Handel und bei Herstellern einzusammeln und diese unentgeltlich oder zu einem symbolischen Betrag an bedürftige Menschen weiterzugeben. Ab voraussichtlich Ende Juli soll es nun, auf Initiative von Pfarrer Bernhard Bielasik und Benno Steinbrecher, auch in Brannenburg eine sog. Tafel geben. Ausgabetag soll der Mittwoch sein. Um an der Brannenburger Tafel Lebensmittel zu erhalten, muss mensch sich einen Nachweis der Bedürftigkeit im Pfarrbüro, Kirchenstr. 26, ausstellen lassen. Nachweis sind der Leistungsbescheid für ALG II oder die Grundsicherung, sowie andere Unterlagen, die kennzeichnen, dass eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschritten wird. Die Brannenburger Tafel würde sich nach Angaben des ovb über Unterstützung von Spenderfirmen und ehrenamtliche Helfer_innen freuen. (Kontakt Zur Brannenburger Tafel: http://www.pv-degerndorf-brannenburg.de)
Die „Tafelbewegung“ wird jedoch auch von vielen kritisiert, das Spektrum der Kritiker_innen reicht dabei von Sozialisten bis zur Caritas. Hauptkritikpunkt ist dabei, dass die Tafeln zwar versuchen die Armut zu lindern, nicht aber ihre Ursachen zu bekämpfen

Allgemeine Infos zu den Tafel gibt es auf: http://www.tafel.de.. Einen Artikel zur Kritik an der Verselbständigung der Tafel-Bewegung gibt es bei Telepolis




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