Archiv der Kategorie 'Gesellschaft'

SPD gewinnt knapp, GRÜNE und CDU/CSU fast gleichauf. Piraten und Tierschutzpartei über 5 %

Wenn es nach Kindern und Jugendlichen gehen würde, währe es bei der Bundestagswahl zu überraschenden Ergebnissen gekommen. Bei der U18-Bundestagswahl am vergangenen Freitag lieferten sich SPD, GRÜNE und CDU/CSU ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Knappe Siegerin mit 20,45% der Stimmen wurde die SPD, dicht gefolgt von den GRÜNEN mit 20% und der CDU/CSU mit 19,35%. Neben der Linken (10,35%) und der FDP (7,6 %) währe auch die Pitatenpartei (8,7%) sowie die Tierschutzpartei (5,19%) im Bundestag vertreten. Bundesweit gab es über 1000 Wahllokale, in Bayern 141, im Wahlkreis Rosenheim jedoch kein einziges.

U18 Wahl Bund
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Bauernaufstand

Ein Schild mit der Aufschrift:„Wer Bauern quält wird nicht gewählt“ steht auf einen Feld bei Brannenburg. Mehr als 300 Landwirte haben heute in Rosenheim für höhere Milchpreise demonstriert und dabei öffentlich Zigtausend Liter Milch weggeschüttet. (mehr…)

Es soll weiter geschossen werden

Die Soldaten der Karfreit-Kaserne Brannenburg ziehen bis 2010 nach Ingolstadt um, doch an der Standortschießanlage in Hinterried (nur 200 Meter von Wohnhäusern entfernt) sollen Gebirgsjägern aus Bad Reichenhall, Mittenwald, Ingolstadt und Bischofswiesen-Strub dort bis 2014 weiterballern. Dies ist jedoch in Brannenburg und der Region unerwünscht. „Ich setze mich für die Schließung der Schießanlage auf dem ehemaligen Kasernengelände ein.“ so die CSU Bundestagsabgeordnete Daniela Raab im Interview mit Brannenburg aktuell . Nun soll auch auch Brannenburgs Bürgermeister Mathias Lederer einem deutlichen Brief an Bundesverteidigungsminister Dr. Jung geschrieben haben. Laut ovb schrieb er: „Für uns bedeutet das, (…) dass unsere Bürger auch weiterhin mit dem Lärm der Schießanlage leben müssen“. Dagegen wolle und müsse er sich im Namen der Bevölkerung wehren. (mehr…)

Fremdgelesen: Wilhelm Buschs Sommerfrische

Das OVB berichtet derzeit in einer Serie über das Künstlerleben in Brannenburg. In der gestrigen Ausgabe geht es um „Wilhelm Buschs Sommerfrische“. Der der Zeichner und Maler Wilhelm Busch war mehrmals in Brannenburg ( Nachweislich in den Jahren 1856, 1858 und 1859, dreimal jeweils im Sommer). Über seine erste Begegnung mit Brannenburg schrieb er in seiner Selbstbiografie „Von mir über mich“ : (mehr…)

Josef Fortner: Auch bei Verkehrsvermeidung ansetzen!

Es ist noch gut eine Woche zur Wahl – sicherlich steigen Spannung und Arbeitsbelastung auch für die Damen und Herren, die sich Ihnen auf Brannenburg Aktuell in den letzten beiden Wochen vorgestellt haben. Heute schließen wir die Serie mit Josef Fortner von der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) ab – aber nicht ganz! Lesen Sie in der kommenden Woche unsere Auswertung…

A) STECKBRIEF

Name, Vorname: Fortner Josef
Partei: ÖDP Ökologisch Demokratische Partei
Geburtsdatum: 01.10 1960
Geburtsort: Schloßberg /Rosenheim
Wohnort: Achenmühle, Am Weiher 15
Erlernter Beruf: Solar- und Heizungsingenieur
Derzeit ausgeübter Beruf: Projektüberwachung für Solar-, Heizungs- und
Lüftungsanlagen und auch für Biogas im staatlichen Bauamt
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Anna Rutz: Mit Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit überzeugen

Die Bundestagswahl rückt immer näher. Und auch unsere Serie neigt sich entsprechend dem Ende zu. Heute veröffentlichen wir die Antworten der Grünen Kandidatin Anna Rutz. Sie ist die letzte Politikerin aus der Reihe der „großen“ Parteien, während morgen mit der Josef Fortner von der ÖDP noch einmal „die Kleinen“ das Sagen haben.
Nebenbei: Florian Weber (Bayernpartei) hat uns ein Portraitfoto von sich nachgereicht. Wer bislang auf Wahlplakaten nur seinen Hund entdecken konnte, sieht ihn hier bei Brannenburg Aktuell nun auch selbst.

A) STECKBRIEF

Name, Vorname: Anna Rutz
Partei: Bündnis 90 – die Grünen
Geburtsdatum: 41 Jahre
Geburtsort: Rosenheim
Wohnort: Rosenheim
Erlernter Beruf: Steuergehilfin, Schreinerin, Schreinermeisterin
Derzeit ausgeübter Beruf: Leiterin Logistik Deutschland der Steelcase Werndl AG
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Angelika Graf: Nein zur Bahnprivatisierung!

Über das Wochenende hat eine ganze Reihe von Direktkandidierenden uns auf die Interviewanfragen geantwortet. Wir setzen unsere Serie mit der wahrscheinlich erfahrensten von ihnen fort: Angelika Graf ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags, vertritt die Region also seit nunmehr 15 Jahren in Bonn und Berlin. Brannenburg Aktuell hat sie erzählt, was sie gegebenenfalls in den nächsten vier Jahren vor hat.

A) STECKBRIEF

Name, Vorname: Graf, Angelika
Zweiter Vorname: Elisabeth
Partei: SPD
Geburtsdatum: 10.05.1947
Geburtsort: München
Wohnort: Rosenheim
Erlernter Beruf: Programmiererin
Derzeit ausgeübter Beruf: Bundestagsabgeordnete
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Walter Mini: „Klar gegen die grüne Gentechnik!“

Unsere Kategorie Bundestagswahl 2009 wird heute ergänzt durch die Antworten Walter Minis. Er ist Direktkandidat der Linkspartei für den Wahlkreis Rosenheim. Wie die anderen Kandidat_innen auch, ist er auf
Abgeordnetenwatch zu finden – und bei uns im Interview.

A) STECKBRIEF

Name, Vorname: Mini Walter Martin
Partei: Die Linke
Geburtsdatum: 1952
Geburtsort: Redenfelden/Raubling
Wohnort: Raubling
Erlernter Beruf:Handelsfachwirt/Praktischer Betriebswirt
Derzeit ausgeübter Beruf: Arbeitsuchend
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Gelöbnis von Brannenburger Soldaten

Etwa 200 Brannenburger Rekruten wurden gestern in Darching feierlich vereidigt. Der weblog randale & liebe berichtet von etwa 20 Gegendemonstrant_innen, die von von Feldjägern bewacht wurden. Gegen öffentliche Gelöbnisse gibt es also in Bayern nicht nur in Großstädten wie Nürnberg oder München, sondern auch in Dörfern wie Cadolzburg und eben Darching Proteste. Eines der nächste öffentliche Gelöbnisse, findet übrigens in Brannenburg statt, am 12.11.09. Nachdem es dieses Jahr auch in Rosenheim Proteste gegen den Besuche der Bundeswehr an der Berufsschule II gab, bleibt es spannend, ob es in Branneburg eine Gegendemonstration geben wird. (mehr…)

Raab: Flüsterasphalt und Tempolimit

Daniela Raab (CSU) ist die dritte Bundestagskandidatin welche wir in unserer Interviewserie zur Bundestagswahl am 27.09 vorstellen. Wer einen individuelle Frage an die Kandidat_innen hat kann auch Abgeordnetenwatch nutzen

A) STECKBRIEF

Name, Vorname: Raab, Daniela
Partei: CSU
Geburtsdatum: 07.07.1975
Geburtsort: München
Wohnort: Kolbermoor und Berlin
Erlernter Beruf: Juristin
Derzeit ausgeübter Beruf: Mitglied des Bundestags (mehr…)

Pielsticker: Gemeinsam gegen Altersarmut und Abzocke!

In unsererer Interviewserie zur Bundestagswahl am 27.09 veröffentlichen wir heute ein Interview mit Siegfried Pielsticker von der Rentnerinnen und Rentner Partei. Wer einen individuelle Frage an die Kandidat_innen hat, kann übrigens auch Abgeordnetenwatch Abgeordnetenwatch nutzen.
Morgen veröffentlichen wir das Interview mit der Bundestagsabgeordneten Daniela Raab (CSU).

A) STECKBRIEF

Name, Vorname: Pielsticker, Siegfried
Partei: RRP-Rentnerinnen und Rentner Partei
Geburtsdatum: 19.05.1943
Geburtsort: Bielefeld
Wohnort: Gewschw-Scholl-Str. 11, 83043 Bad Aibling
erlernter Beruf: Bankkaufmann, 25 J. angestellt, 20 J. selbst.
derzeit ausgeübter Beruf: aktiver Rentner, vorher: Selbständige Tätigkeit i.Vertrieb u. Verkauf, Ltd. Angest. i.S. Beratung f. Öffentliche Hand u. Bankwesen (mehr…)

Florian Weber (Bayernpartei): Eine Demokratie braucht den Freiraum

Anlässlich der Bundestagswahl am 27.09.09 haben wir (Brannenburg aktuell) am 07.09. eine Interviewanfrage (Fragebogen) an alle 11 Direktkandidat_innen gemailt. Die Interviews werden wir in der Reihenfolge der eingegangenen Antwortmails auf unserem blog veröffentlicht. Die Interviewserie beginnt mit Florian Weber von der Bayernpartei, er hat als erster geantwortet. Morgen folgt das Interview mit Siegfried Pielsticker. Wer einen individuelle Frage an die Kandidat_innen hat kann auch Abgeordnetenwatch nutzen

Nun zum Interview:

A) STECKBRIEF

Name, Vorname: Weber, Florian
Haben Sie weiter zweite, dritte , vierte Vornamen: ja
Partei: Bayernpartei
Geburtsdatum: 10.11.1963
Geburtsort: Bad Aibling
Wohnort: Bad Aibling
Erlernter Beruf: Tierheimleiter
Derzeit ausgeübter Beruf: Geschaeftsfuehrer
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Bundestagswahl 2009

Am So 27. September 2009 ist die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag Nach Angaben des Bundeswahlleiters bewerben sich 3.556 Kandidatinnen und Kandidaten aus 27 Parteien um einen Sitz im Bundestag. Ursprünglich wollten 52 Gruppierungen zur Bundestagswahl antreten, Insgesamt 31 Anmeldungen wurden vom Bundeswahlausschuss jedoch nicht zugelassen, darunter die Generationen Partei „Die Grauen“ und die Satierepartei „Die Partei“ Der Spiegel komentierte deshalb am 07.08.2009 „Warum die Premiere des Wahlleiters zur Farce geriet“
Bayern
In Bayern treten jedoch nur folgende 19 der 27 Parteien an: 1) CSU, 2)SPD, 3)FDP, 4)GRÜNE, 5) DIE LINKE, 6) NPD, 7) REP, 8.) FAMILIE, 9) BP, 10) PBC, 11) BüSo, 12) MLPD, 13) CM, 14) DVU 15) DIE VIOLETTEN, 16) Mensch Umwelt Tierschutz 17) ödp, 18) PIRATEN, 19) RRP,
Im derzeitigen Bundestag stammen 89 Abgeordnete aus Bayern: (46 von der CSU, 24 von der SPD, 9 von der FDP, 7 von Bündnis 90/Die Grünen und 3 von den Linken). Für den neuen Bundestag bewerben sich in den 45 Wahlkreisen des Freistaats insgesamt 636 Kandidaten. 474 über die Landeslisten der Parteien, zusätzliche 162 um ein Direktmandat im Wahlkreis. Die Kandidaten haben ein Durchschnittsalter von 48 Jahren und nur 24 Prozent von ihnen sind weiblich.
Wahlkreis Rosenheim

Der Wahlkreis für Brannenburg ist der Wahlkreis 223 (Rosenheim), hier gibt es Elf Direktkandidaten :
Bündnis 90/Die Grünen, Anna Rutz, Rosenheim; Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Angelika Graf, Rosenheim; Die Republikaner (REP), Prof. Gottfried Schubert, Söchtenau; Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), Elisabeth Götz, Eichenau; Freie Demokratische Partei (FDP), Maximilian Leucht, Rosenheim; Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo), Gerald Strickner, Kolbermoor; Ökologisch-Demokratische Partei/Bündnis für Familien (ÖDP), Josef Fortner, Rohrdorf; Bayernpartei (BP), Florian Weber, Bad Aibling; Die Linke, Walter Mini, Raubling; Rentnerinnen und Rentner Partei (RRP), Siegfried Pielsticker, Bad Aibling; Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU), Daniela Raab, Kolbermoor.

Wir (Brannenburg aktuell) haben gestern eine Interviewanfrage (Fragebogen) an alle 11 Direktkandidat_innen gemailt. Die Interviews werden wir in der Reihenfolge der eingegangenen Antwortmails auf unserem blog veröffentlicht.

Wer einen individuelle Frage an die Kandidat_innen hat kann auch Abgeordnetenwatch nutzen
http://www.abgeordnetenwatch.de/kandidierende-617-0----w3527.html

Zum Rosenheimer Herbstfest

In Rosenheim ist ja gerade wieder „Wiesn“ . Das von Kritikern als „größte legale Drogenparty Südostoberbayern“ bezeichnete Volksfest zieht jährlich über über eine Million Besucher_innen an.
Das Herbstfest entwickelte sich vom landwirtschaftlichen Bezirksfest mit Industrieschau zum modernen Volksfest. Laut wikipedia wurde 1861 die alle fünf Jahre stattfindende Landwirtschaftsausstellung um Attraktionen wie ein Schützenfest oder einen Gesangswettbewerb reicher und damit zu einem Volksfest im eigentlichen Sinne. „In den folgenden Jahren wuchs das Fest weiter, was auch damit zusammenhing, dass Rosenheim sich als „Bierstadt“ präsentieren wollte. In den 1890er Jahren hatte Rosenheim bei einer Einwohnerzahl von rund 10.000 Menschen elf Brauereien, und es wurden schon über 400 Hektoliter Bier konsumiert Doch nicht immer fand das Volksfest regelmäßig statt. 1873 griff die Cholera im Landkreis Rosenheim um sich, was dazu führte, dass wie auch in den Kriegsjahren des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1918) das Herbstfest ausfiel. Erst 1925 kehrte das Volksfest zurück, auf dem mittlerweile drei riesige Bierzelte, ein Weinzelt und 19 Schausteller vertreten waren. In den Nachkriegsjahren 1946 bis 1949 organisierte der Verband der Bayerischen Schausteller jährlich Frühlingsfeste auf der Loretowiese, bis der Wirtschaftliche Verband Rosenheim zum Veranstalter wurde und das Volksfest kurz darauf in „Rosenheimer Herbstfest“ umbenannte.“
Natürlich pilgert so gut wie jede_r Brannenburger auch Zum Herbstfest. Wenn’s mal wieder ein Maßerl mehr geworden ist… …oder für Menschen welche einfach keine Lust aufs lästige Parkplatzsuchen haben, gibt es Bussfahrten zurück nach Brannenburg. Der Bus fährt von Rosenheimer Bussbahnhof (Stadtmitte) zu folgenden Zeiten:
19:45 (Fr, Sa) 23:45 (Mo-Do) 0:00 Uhr (Fr, Sa) 02:00 (Sa, So)
den Busfahrplan gibt es HIER

Und auch die Bahn fährt in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag, d.h. am 05. und 06.09. sowie am 12. und 13.9. einen Sonderzug um 0:34 Uhr.

Herbstfest Rosenheim

Bildquelle: http://www.stevereeves.de,

Solle es doch Leute geben, welche sich dem Massenbesäufnis entziehen, und nicht nach Rosenheim fahren, kann trotzdem mal online mal vorbeigesurft werden. Es gibt drei Webcams:

Webcam Haupteingang
http://www.herbstfest-rosenheim.de/mittendrin/webcams/haupteingang/index.html

Webcam Herbststraße
http://www.herbstfest-rosenheim.de/mittendrin/webcams/herbststrasse/index.html

Webcam auf Loretokapelle
http://www.herbstfest-rosenheim.de/mittendrin/webcams/loretokapelle/index.html

Bully, Wickie , und Brannenburg

Am 09.September 2009 kommt der Film Wickie und die starken Männer in die Kinos. Die Dreharbeiten in München, Walchensee (Bayern) und Malta dauerten vom 5. August bis 13. November 2008, der Kinostart ist am 9. September 2009. Regie führte Michael „Bully“ Herbig. Den Spitznamen Bully hat Herbig übrigens aus seiner Schulzeit in Brannenburg (Internat Schloss Brannenburg). Weil er in der Schule ein Trikot des FC Bayern München trug, deren damaliger Sponsor Magirus-Deutz mit dem Slogan Die Bullen kommen!warb wurde er von einem Lehrer wurde er fortan Bully genannt, da in der Klasse mehrere Jungen Michael hießen. Bereits zu seiner Brannenburger Schulzeit war er eine „Klassenkomiker“ wie er der Osnabrücker Zeitung in interview sagte: „Ich war immer der Kleinste. Vielleicht habe ich unbewusst versucht, das Manko mit Situationskomik und Schlagfertigkeit zu kompensieren. Vielleicht kam auch eine gewisse Tollpatschigkeit hinzu. Ich fand es aber toll, dass ich die Mädchen zum Lachen bringen konnte.“

Das ganze Interview, welches vergangenene Donnerstag veröffentlicht wurde, gibt es hier zu lesen:

http://www.neue-oz.de/information/noz_print/interviews/20090827-Bully-Herbig-hadert-mit-Hollywood.html

Bully

Bild: Michael Herbig mit Madame Tussauds Wachsfigur bei der Pressekonferenz von „Wickie und die starken Männer“, 03.08.2009 Urheber: Franz Richter

Vom Sprachkurs zur Höhlentour – Das neue VHS Programmheft

Das neue Programmheft der der Volkshochschule Brannenburg für das Herbstsemester 2009 (Start ab 15. September )ist da und liegt an zahlreichen Stellen im Ort aus. Natürlich gibt es das Programm auch online unter www.vhs-brannenburg.de. Neben Sprach- (Englisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Slowenisch,Ungarisch) , Arbeits (z.B. Computerkurse) und Gestaltungskursen, gibt es auch unter der Roubrik „Politik-Gesellschaft-Umwelt“ einige interessante Veranstaltungen. So gibt es am So 11.10 zum Beispiel eine Höhlentour „Wendelstein Inside“.
Mehr Infos und Anmeldung: www.vhs-brannenburg.de.
VHS Brannenburg

Gut, dass wir eine Tafel haben und dennoch schade, dass wir sie brauchen.

Bereits am 1. Juli 2009 berichtete „Brannenburg aktuell“ in dem Artikel „Es ist angerichtet: Tafel bald auch in Brannenburg!„über die geplante „Brannenburger Tafel“, Hintergründe zu den Tafeln und auch Kritik an den Tafeln. Nach 2jähriger Vorarbeit, hat nun am Mittwoch, 12. die Brannenburger Tafel (die 11. Tafel im Landkreis Rosenheim) zum erstenmal geöffnet.
Jeden Mittwoch von 13.00 Uhr – 14.30 Uhr werden nun Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben (Eigenanteil von 0,50 Euro). Bedürftige müssen sich jedoch zuvor Berechtigungsscheine im Pfarrbüro, Kirchenstr. 26, abholen. Spender_innen können jeweils am Mittwochvormittag zwischen 8.30 und 11.30 Uhr ihre Lebensmittel in die Tafel bringen.
Pfarrer Bernhard Bielasik, auf dessen Initiative sich die Tafel gründete sagte bei der Eröffnung: „gut, dass wir eine Tafel haben und dennoch schade, dass wir sie brauchen.“

So. 23.08.09: Patrozinium am Wendelsteinkircherl

Zum 120 mal jährt sich heuer die Setzung des Turmkreuzes am Wendelsteinkircherl. Das Kreuz, welches rund 50 kg wiegt, wurde 1889 vom Königlich Bayerischen Hofposamentier Ludwig Beck gestiftet.. Zum Patrozinium am kommenden Sonntag (23.08.09) wird Pfarrer Josef Steindlmüller um 11:00 Uhr die Messe halten. Musikalisch umrahmt wird der Gittesdienst durch den Montini-Chor .
wendelsteinkircherl
Bild: Wendelsteinkircherl

Beim Patroziniumsfest feiert eine katholische Pfarrgemeinde gemäß dem liturgischen Kalender den Gedenktag des Schutzheiligen, dessen Namen ihre Kirche trägt. „Das Wendelsteinkircherl wurde beispielsweise der Maria Mutter Gottes, der Patronae Bavariae geweiht. Das Patrozinium hat den Rang eines Hochfests. Im Mittelalter und in vielen katholischen Gegenden bis heute wird das Patronatsfest aufwändig begangen. Die Bevölkerung der Umgebung besucht die Kirche, deren Fest gefeiert wird. Der Besuch kann gar als Wallfahrt verstanden werden und mit einem „Ablass“ verbunden sein. Wenn es – wie am Wendelstein – die Umstände erfordern, kann das Patronatsfest am Sonntag vor oder nach dem Kalenderdatum des Schutzheiligentages begangen werden.“ heißt es in einer Pressemitteilung der Wendelsteinbahn.
Nach der Kirche spielt die Musikkapelle Brannenburg zum Frühschoppen auf der Bergterrasse.

Auf der Lokomotive nach Brannenburg

Wer ist beim nächtlichen Fernsehzappen nicht schon mal auf die Endlosbilder aus einer Bahnlokomotive gestoßen? „Deutschlands schönste Zugstrecken“ oder so ähnlich heißt die Sendung im Nachtprogramm, welche für Fans angeblich interessanter als“ Kaminfeuer“ oder „Schafe zählen“ sein soll. Seit vergangenen Mittwoch (12.08.09) sind auf youtube auch Videos von lokale Führerstandsmitfahrt. z.B. von der Strecke
Oberaudorf-Brannenburg

oder .von Brannenburg-Raubling zu finden.

Eingestellt hat die Videos von der Mitfahrt Inntalstrecke der youtubeuser stinkimausfroscherl mit dem Vermerk das es sich bei dem Zug um einen „ ET 425“ handelt.

öffentliches Gelöbnis – oder werben fürs sterben

Am Donnerstagnachmittag (30.07.2009) soll auf dem Münchner Marienplatz ein Öffentliches Rekrutengelöbnis der Bundeswehr stattfinden. Für das „Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus“ und andere linke Gruppen stellt das Vorhaben einen „weiteren Schritt zur Militarisierung öffentlicher Räume“ dar. Die „Zurschaustellung des militärischen Gewaltapparates in der ‚Guten Stube‘ Münchens“, so die Antikriegs-Aktivist_innen, „soll die Öffentlichkeit daran gewöhnen, dass die Bundeswehr und ihre weltweiten Kriegseinsätze alltäglich sind, und damit ’salonfähig‘ werden.“ Die Antimilitarist_innen kritisieren insbesondere, dass die Bundeswehr ihre Neuausrichtung immer aggressiver in der Öffentlichkeit bewirbt. Das Militär habe „in Schulen, in Arbeitsagenturen oder auf dem Marienplatz so wenig zu suchen wie in Afghanistan oder am Horn von Afrika“, heißt es in dem Aufruf. Auch autonome Antimilitarist_innen kritisieren in dem Aufruf „Bundeswehr wegtreten! Gelöbnis stören und verhindern!“ , dass „Veranstaltungen wie das Bundeswehrgelöbnis am 30. Juli in München dienen dazu, die Präsenz des Militärs Alltag und im öffentlichen Raum zu Normalisieren und Akzeptanz und Loyalität für mörderische Kriege zu schaffen.“ und ziehen daraus die Konsequenz „Nicht allein aus Gründen des guten Geschmacks werden wir diese militaristische Inszenierung angreifen.“.
Plakat für das gelöbnix in München
Öffentliche Gelöbnisse werden jedoch nicht nur von Friedensgruppen und autonomen Antimilitarist_innen kritisiert, laut der Abendzeitung vom Donnerstag kritisieren auch Soldaten wie der Oberstleutnant Jürgen Rose das öffentliche Gelöbnis. Die Grünen, eine ehemals pazifistische Partei welche sich aber radikal gewandelt hat und den ersten deutschen Angriffskrieg seit Ende des II Weltkrieges unterstützt hat, sind gespalten. Siegfried Benker (Vorsitzender der Grünen Münchner Stadtratsfraktion) erklärt in einem Interview mit der Jungen Welt, warum er sich an den Protestaktionen gegen das Gelöbnis beteiligen, während ein Teilseiner Stadtratskollegen am Empfang für die Bundeswehrsoldaten im Alten Rathaussaal teilnimmt. Eindeutig ist auch die Position der Gewerkschaft ver.di, diese plant eine Kundgebung in der Nähe des Gelöbnisses und will dort auch ein ein langes Transparent mit der Aufschrift „Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg. Kurt Tucholsky, 1927″ präsentieren Neben einem offenen Brief , einer Postkartenaktion haben die Gewerkschafter_innen auch Stellungnahmen von teils prominenten Persönlichkeiten gegen das Bundeswehr-Gelöbnis gesammelt.

Wenn die Bundeswehr in größeren Städten Gelöbnisse durchführt kommt es wie in München regelmäßig zu Protesten, egal ob in Berlin oder Nürnberg. In Ländlichen Regionen wie bei uns kommt es jedoch sogut wie nie zu Protesten gegen solche Gelöbnisse. Die Gemeinde Brannenburg bewirbt sogar das Gelöbnis am 12.11.09 ganz offen.




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