Archiv der Kategorie 'fremdgelesen'

„Leute wie der Angeklagte werden bei der Bundeswehr an der Waffe ausgebildet. Mir ist nicht wohl dabei.“

Ein 18-jähriger Pionier in der Karfreit-Kaserne in Brannenburg muss sich derzeit vor der Traunsteiner Jugendkammer wegen einer Messerattacke gegen seinen 35 Jahre alten Zugführer verantworten. http://www.chiemgau-online.de berichtet in dem Artikel „Urteil erst am Freitag“ von der Verhandlung. (mehr…)

Sind Gelöbnisse notwendig?

Nachdem die Frage von einer Mutter eines Rekruten, der am kommenden Donnerstag in Brannenburg öffentlich vereidigt werden soll, indirekt aufgeworfen wurde, sei hier darauf verwiesen, dass junge Soldat_innen de facto nicht verplichtet sind, ein Gelöbnis abzulegen. Im Gegensatz zur Situation beim Diensteid, der von Berufssoldat_innen abgelegt werden muss, hat eine Weigerung am Gelöbnis teilzunehmen, lediglich die Folge, dass in der Dienstzeit (also während acht Monaten Grundwehrdienst) keine Beförderung erlangt werden kann (Quelle: Wikipedia).
Dies wird auch in einem Videobericht von nn-online.de über das öffentliche Gelöbnis in Nürnberg herausgestellt:

Dazu thematisch Muss das sein? Öffentliches Gelöbnis in Brannenburg.“

„Ein Lied für Argyris“ – Film in der Vetternwirtschaft

Kommeno, Kephallonia, Distomo, diese Namen stehen für Orte in Griechenland, in denen Gebirgsjäger der Wehrmacht und die Waffen-SS Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung oder an Kriegsgefangenen verübt haben. Am vergangenen Mittwoch berichtete ein Historiker ja auch über die Verbrechen der in Brannenburg stationierten Gebirgsjägereinheiten. Um einen Blick auf die verdrängte Geschichte Deutschlands werfen, zeigt die Infogruppe Rosenheim am morgigen Sonntag (01.11.09) ab 20:00 Uhr in der Rosenheimer Vetternwirtschaft den Dokumentarfilm „Ein Lied für Argyris“ (mehr…)

Neonazis im Inntal

http://www.bayern-gegen-rechtsextremismus.de so lautet die Domain einer neuen Homepage der Bayerischen Staaatsregierung [1]. Das „Informationsportal“ bietet im Gegensatz zu www.aida-archiv.de [2] nur rudimentäre Informationen geht aber auch auf unsere Region ein. Unter der Roubrik „Neonazis / Skinheads“ schreibt die Internetseite über die „Legion Inntal“:

Die Skinheadgruppierung „Legion Inntal“ wurde im Jahr 2005 im Raum Oberaudorf gegründet. Sie besteht derzeit aus etwa 15 Personen. Nach außen tritt die Gruppierung kaum an die Öffentlichkeit. Dagegen veranstalten deren Angehörige Feste auf privatem Grund in der Region Oberaudorf.

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fremdgelesen: Kampf der Klitschkos

„In der Freitagspartie des 10. Spieltags zwischen Leverkusen und Dortmund treffen zum ersten Mal die Bender-Zwillinge aufeinander. Beide stehen in ihren Teams vor dem Durchbruch.“ so beginnt ein Artikel von Christof Kneer in der Süddeutschen Zeitung. (mehr…)

SS-Mörder Heinrich Boere in Aachen vor Gericht

Nazi-Kriegsverbrecher wird nun auch in Deutschland der Prozess gemacht. Nachdem der Gebirgsjäger Scheungraber verurteilt wurde, beginnt Ende Oktober der Prozess gegen den 88-jährigen mutmaßlichen SS-Mörder Heinrich Boere. (mehr…)

Echo zur Infoveranstaltung

Am Mi 21.10.09 findet im Brannenburger Gasthof Kürmeier (Dapferstr. 5) ein Vortrag über die Schlacht um Karfreit und über die Verbrechen der Gebirgsjäger im II Weltkrieg statt. Der geschichtswissenschaftlicher Vortrag zur Karfreit-Kaserne unter dem Motto „Karfreit-Kaserne: Verbrechen und Tradition“ wurde nun auch von der Rosenheimer Wochenzeitung „Echo“ angekündigt. (mehr…)

Erneut Prozesse gegen Gebirgsjäger

Erneut Prozesse gegen Gebirgsjäger
Die Verbrechen der Gebirgsjäger im II. Weltkrieg waren grausam. Bücher wie blutiges Edelweiß oder “ Mörder unterm Edelweiß“ dokumentieren, dass Gebirgsjäger Zehntausende von ZivilistInnen ermordeten, Hunderte von Dörfern niederbrannten, plünderte und brandschatzten quer durch Europa. Allerdings wurden nur wenige der Verbrecher aus den Reihen der Gebirgsjäger verurteilt und eigentlich nie inhaftiert. (Im Jahr 2005 verurteilte das Militärgericht La Spezia Gebirgsjäger wegen des Massakers in St. Anna di Stazzema zu lebenslanger Haft, welche jedoch nie ausgeliefert wurden und 2006 verurteilte ebenfalls das Militärgericht in La Spezia 10 Männer wegen des Massakers in Marzabotto, welche jedoch auch nie ausgeliefert wurden ) Im August diesen Jahres urteilte nun auch ein deutsches Gericht „ Lebenslang wegen des Mordes in zehn Fällen“ über Josef Scheungraber, einen ehemaliger Kompaniechef eines Gebirgspionier-Bataillons. In Italien soll es nun zu einem neuen Prozess gegen ehemalige Angehörige der Division Hermann Göring kommen. Hintergrund ist ein Massaker an Zivilisten vom 18. März 1944 im den italienischen Ortschaften Monchio, Cervarolo und Castrignano, bei dem 136 Zivilisten ermordet wurden (mehr…)

Buchtip II: blutiges Edelweiß

Nachdem wir zu der Thematik „Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger“ bereits gestern das Buch „Mörder unterm Edelweiß“ empfohlen haben. Möchten wir nun ein weiteres Buch empfehlen: „Blutiges Edelweiß: Die 1. Gebirgs-Division im Zweiten Weltkrieg“ . Nach fast 20 Jahren intensiver Recherche in Archiven und bei Zeitzeugen legt der Autor Hermann Frank Meyer eine ungeschminkte Gesamtgeschichte der »Edelweiß-Gebirgsjäger« vor: von den ersten Einsätzen im Polen- und im Frankreichfeldzug über den Vorstoß in den Kaukasus, die Verbrechen in Südosteuropa bis hin zu den Nachkriegskarrieren von Gebirgsjägern in der Bundeswehr. Thematisiert wird in dem 800 Seiten starken Werk u.a.die Ermordung Tausender jugoslawischer, griechischer und albanischer Zivilisten als Racheaktion nach Partisanenangriffen oder das Massaker an über 2000 italienischen Kriegsgefangenen auf Kefalonia. (mehr…)

Buchtip: “ Mörder unterm Edelweiß“

Gebirgsjäger ermordeten Zehntausende von ZivilistInnen, brannten Hunderte von Dörfern nieder, plünderten und brandschatzten quer durch Europa. Am Mi 21.10 gibt es ja im Raum Brannenburg einen Vortrag welcher u.a. die Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger thematisiert. Mit den Kriegsverbrechen deutscher Gebirgsjäger beschäftigte sich zu Pfingsten 2003 auch ein internationales Hearing in Mittenwald. Seine Beiträge dokumentiert der Arbeitskreis Angreifbare Traditionspflege in dem Buch“ Mörder unterm Edelweiß“. (mehr…)

Zwei Tote bei Flugzeugabsturzam Sulzberg

Gestern ist ein Sportflugzeugs des Typs Cessna auf dem rund 1100 Meter hohen Sulzberg bei Brannenburg abgestützt. Dabei sind zwei Menschen gestorben. Laut www.welt.de geht die Polizei geht davon aus,“ dass es sich dabei um den für den Flug registrierten 70-jährigen Piloten und seinen 69 Jahre alten Begleiter aus dem hessischen Odenwaldkreis handelt. Die Absturzursache sei noch völlig unklar“. Der Hessische Rundfunk berichtet „Das Flugzeug war in St. Johann (Tirol) gestartet. Als es nicht wie geplant auf dem Flugplatz Michelstadt eintraf, schlugen die zuständigen Stellen Alarm. Bei der Suchaktion, bei der mehrere Hubschrauber eingesetzt wurden, wurde das Wrack schließlich etwa hundert Meter unterhalb des Gipfelkreuzes entdeckt“ (mehr…)

Kein Bund fürs Leben

„In letzter Zeit scheint die Bundeswehr überall zu sein: Egal, welchen Medien wir gerade Aufmerksamkeit schenken, sein es Radio, Zeitung, Internet oder Fernsehen, überall werden wir unangenehm von ihr überrascht.“ So beginnt der Artikel „Kein Bund fürs Leben“ von Straßen aus Zucker welchen wir im Folgenden dokumentieren. (mehr…)

Deutscher Meister aus Brannenburg

Der Brannenburger Kun-Tai-Ko Kämpfer Christoph Busser gewann bei den deutschen Meisterschaften der WKA in Appenheim den deutscher Meister im Formenbereich „Herren – Waffen ohne Musik“ (mehr…)

Karl Raupp und das Brannenburger Künstlerleben im Jahr 1860

Das OVB berichtet derzeit in einer Artikelserie über das Künstlerleben in Brannenburg. In der gestrigen Ausgabe war der Landschafts- und Genremaler Karl Raupp (1837 bis 1918) Thema des Artikel. Der gebürtige Darmstädter
beschreibt in die „Erinnerungen an die Künstlerkolonie Brannenburg“ das damalige Branneburger Künstlerleben um 1860 wie folgt: (mehr…)

Es soll weiter geschossen werden

Die Soldaten der Karfreit-Kaserne Brannenburg ziehen bis 2010 nach Ingolstadt um, doch an der Standortschießanlage in Hinterried (nur 200 Meter von Wohnhäusern entfernt) sollen Gebirgsjägern aus Bad Reichenhall, Mittenwald, Ingolstadt und Bischofswiesen-Strub dort bis 2014 weiterballern. Dies ist jedoch in Brannenburg und der Region unerwünscht. „Ich setze mich für die Schließung der Schießanlage auf dem ehemaligen Kasernengelände ein.“ so die CSU Bundestagsabgeordnete Daniela Raab im Interview mit Brannenburg aktuell . Nun soll auch auch Brannenburgs Bürgermeister Mathias Lederer einem deutlichen Brief an Bundesverteidigungsminister Dr. Jung geschrieben haben. Laut ovb schrieb er: „Für uns bedeutet das, (…) dass unsere Bürger auch weiterhin mit dem Lärm der Schießanlage leben müssen“. Dagegen wolle und müsse er sich im Namen der Bevölkerung wehren. (mehr…)

Fremdgelesen: Wilhelm Buschs Sommerfrische

Das OVB berichtet derzeit in einer Serie über das Künstlerleben in Brannenburg. In der gestrigen Ausgabe geht es um „Wilhelm Buschs Sommerfrische“. Der der Zeichner und Maler Wilhelm Busch war mehrmals in Brannenburg ( Nachweislich in den Jahren 1856, 1858 und 1859, dreimal jeweils im Sommer). Über seine erste Begegnung mit Brannenburg schrieb er in seiner Selbstbiografie „Von mir über mich“ : (mehr…)

Fremdgelesen: Ein Ort der Künstler

Das ovb kündigt an, in einer Serie von sechs Folgen in den kommenden Wochen, über das Künstlerleben in Brannenburg früher und heute zu berichten. In dem Artikel „Ein Ort der Künstler“ findet sich ein langes Zitat von G. A. Horst in welchem er das das Leben der Künstler in der Künstlerherberge beim Schlosswirt in Brannenburg schildert. Das Zitat stammt aus dem Aufsatz „Künstlerleben in Brannenburg vor 20 Jahren (1860), Teil 1″, welcher am 1. Oktober 1881 im Rosenheimer Anzeiger veröffentlicht wurde: (mehr…)

Fremdgelesen: Solidarische Almbauern spenden Ochsen

Am 13.Juni kam es im Chiemgau zu einem tödlichen Absturz von 21 Ochsen. Aus ungeklärter Ursache gerieten 22 Tiere auf der Vorderalm unterhalb des Hochgerns im Chiemgau in Panik und stürzten eine steile Felswand hinunter. Nur ein Jungochse überlebte das Unglück. Wie der Merkur (überregionaler Teil im ovb) heute berichtet haben sich Bauern aus Brannenburg und Flintsbach daraufhin zusammengetan und dem betroffenen Landwirt zwei neue Ochsen gespendet. Nachdem Mitglieder im Almwirtschaftlichen Verein Oberbayerns (AVO) in der Zeitung von dem Unglück gelesen hatten, beschlossen sie, ihrem Kollegen zu helfen. Die Landwirte legten zusammen und kauften der Familie Murr zwei Jungochsen. „Ich war völlig perplex“, gesteht Franz Murr dem Münchner Merkur . „Das war eine Riesenüberraschung.“ Zumal der Waginger die hilfsbereiten Inntaler Bauern gar nicht persönlich kennt. Zu der Ochsenübergabe schreibt die Zeitung wörtlich: „Eine Abordnung der Bezirksbauernschaft Brannenburg kam schließlich mit „Bärli“ und „Gustl“ auf die Vorderalm. Als Dankeschön stellte Franz Murr den Gästen eine zünftige Brotzeit hin. Auch Senner Konrad Ganzenhuber freute sich über den Zuwachs – ihn hatte das Unglück ebenfalls sehr getroffen. Bärli und Gustl haben sich sofort in die Herde integriert. „Das sind zwei ganz brave Tiere“, schwärmt Franz Murr. „Ich mag sie richtig gern.“ „
Den Original Artikel gibt es hier zu lesen:
http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/solidarische-almbauern-spenden-ochsen-462638.html

Bully, Wickie , und Brannenburg

Am 09.September 2009 kommt der Film Wickie und die starken Männer in die Kinos. Die Dreharbeiten in München, Walchensee (Bayern) und Malta dauerten vom 5. August bis 13. November 2008, der Kinostart ist am 9. September 2009. Regie führte Michael „Bully“ Herbig. Den Spitznamen Bully hat Herbig übrigens aus seiner Schulzeit in Brannenburg (Internat Schloss Brannenburg). Weil er in der Schule ein Trikot des FC Bayern München trug, deren damaliger Sponsor Magirus-Deutz mit dem Slogan Die Bullen kommen!warb wurde er von einem Lehrer wurde er fortan Bully genannt, da in der Klasse mehrere Jungen Michael hießen. Bereits zu seiner Brannenburger Schulzeit war er eine „Klassenkomiker“ wie er der Osnabrücker Zeitung in interview sagte: „Ich war immer der Kleinste. Vielleicht habe ich unbewusst versucht, das Manko mit Situationskomik und Schlagfertigkeit zu kompensieren. Vielleicht kam auch eine gewisse Tollpatschigkeit hinzu. Ich fand es aber toll, dass ich die Mädchen zum Lachen bringen konnte.“

Das ganze Interview, welches vergangenene Donnerstag veröffentlicht wurde, gibt es hier zu lesen:

http://www.neue-oz.de/information/noz_print/interviews/20090827-Bully-Herbig-hadert-mit-Hollywood.html

Bully

Bild: Michael Herbig mit Madame Tussauds Wachsfigur bei der Pressekonferenz von „Wickie und die starken Männer“, 03.08.2009 Urheber: Franz Richter

Bender: Neben 1860 werden mir vor allem die Berge fehlen

Der Brannenburger Fußballhoffnung Lars Bender wechselt (für mehr als 2,5 Millionen Euro ) von 1860 zu Bayer Leverkusen. Heute räumte der 20 Jährige seinen Spind an der Grünwalder Straße aus. Die Abendzeitung führte ein Interview mit ihm, welches wohl morgen abgedruckt wird, aber jetzt schon online ist. Auf die Frage der AZ Was wird ihm welcher in Brannenburg aufgewachsen ist am meisten fehlen werde, antwortete Bender: „Neben 1860 werden mir vor allem die Berge fehlen.“
Das komplette Interview gibt es HIER: http://www.abendzeitung.de/sport/tsv_1860/126357 zu lesen.

Lars Bender

Foto von mt7 :Lars Bender am 20.01.07 bei Training des TSV 1860 an der Grünwalder




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