Erneut Prozesse gegen Gebirgsjäger

Erneut Prozesse gegen Gebirgsjäger
Die Verbrechen der Gebirgsjäger im II. Weltkrieg waren grausam. Bücher wie blutiges Edelweiß oder “ Mörder unterm Edelweiß“ dokumentieren, dass Gebirgsjäger Zehntausende von ZivilistInnen ermordeten, Hunderte von Dörfern niederbrannten, plünderte und brandschatzten quer durch Europa. Allerdings wurden nur wenige der Verbrecher aus den Reihen der Gebirgsjäger verurteilt und eigentlich nie inhaftiert. (Im Jahr 2005 verurteilte das Militärgericht La Spezia Gebirgsjäger wegen des Massakers in St. Anna di Stazzema zu lebenslanger Haft, welche jedoch nie ausgeliefert wurden und 2006 verurteilte ebenfalls das Militärgericht in La Spezia 10 Männer wegen des Massakers in Marzabotto, welche jedoch auch nie ausgeliefert wurden ) Im August diesen Jahres urteilte nun auch ein deutsches Gericht „ Lebenslang wegen des Mordes in zehn Fällen“ über Josef Scheungraber, einen ehemaliger Kompaniechef eines Gebirgspionier-Bataillons. In Italien soll es nun zu einem neuen Prozess gegen ehemalige Angehörige der Division Hermann Göring kommen. Hintergrund ist ein Massaker an Zivilisten vom 18. März 1944 im den italienischen Ortschaften Monchio, Cervarolo und Castrignano, bei dem 136 Zivilisten ermordet wurden
Hintergrundartikel finden sich in der Italienischen Presse, z.B. hier:
http://www.viaemilianet.it/rssmo.php?id=3897
http://parma.repubblica.it/dettaglio/stragi-naziste-di-monchio-sei-ss-rinviati-a-giudizio/1740956





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