Es soll weiter geschossen werden

Die Soldaten der Karfreit-Kaserne Brannenburg ziehen bis 2010 nach Ingolstadt um, doch an der Standortschießanlage in Hinterried (nur 200 Meter von Wohnhäusern entfernt) sollen Gebirgsjägern aus Bad Reichenhall, Mittenwald, Ingolstadt und Bischofswiesen-Strub dort bis 2014 weiterballern. Dies ist jedoch in Brannenburg und der Region unerwünscht. „Ich setze mich für die Schließung der Schießanlage auf dem ehemaligen Kasernengelände ein.“ so die CSU Bundestagsabgeordnete Daniela Raab im Interview mit Brannenburg aktuell . Nun soll auch auch Brannenburgs Bürgermeister Mathias Lederer einem deutlichen Brief an Bundesverteidigungsminister Dr. Jung geschrieben haben. Laut ovb schrieb er: „Für uns bedeutet das, (…) dass unsere Bürger auch weiterhin mit dem Lärm der Schießanlage leben müssen“. Dagegen wolle und müsse er sich im Namen der Bevölkerung wehren.
„Das bedeutet für uns, dass neben dem Krach durch Schüsse aus der Pistole P8, dem Sturmgewehr G36 und dem Maschinengewehr MG3 auch Lärm durch die Truppentransporte zu erwarten ist. Das ist nicht hinnehmbar“, so zitiert das ovb unseren Bürgermeister.. Es sei auch geplant, diese Schießanlage zeitweise auch an Zivilpersonen zu vermieten und mit dieser Entwicklung sei er keinesfalls einverstanden. Die Pressestelle der Bundeswehr in München bestätigte die Befürchtungen Lederers: „Nach derzeitiger Planung soll die Standortschießanlage Brannenburg über das Jahr 2010 hinaus bestehen bleiben.“





Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: