Extrem rechte Accessoire in Brannenburger Kaserne

Heute fand in Brannenburg der wohl letzte Tag der offenen Türe an der Karfreit-Kaserne statt. Ein ausführlicher Bericht zu diesem Ereignis folgt in den nächsten Tagen, vorab nur ein Kurzbericht.
Während über ein Verbot von Computerballerspielen nachgedacht wird, konnten in Brannenburg Kinder mit echten Waffen spielen. Zum Teil äußerst zweifelhafte Organisationen, wie z.B. der „Kameradenkreis der Gebirgstruppe“ welcher von Kritikern als „Selbsthilfegruppe von Kriegsverbrechern“ bezeichnet wurde, durften Infostände aufbauen. Händler verkauften ausserdem Accessoires welche auf eine rechte Zielgruppe abgestimmt sein dürfte. Neben Feuerzeugen mit dem Bild eines Wehrmachtssoldaten und der Aufschrift „Landser“ gab es auch Artikel mit der Aufschrift „klagt nicht kämpft“. Diese Durchhalteparole der Nazis war auch der Leitspruch der Fallschirmjäger im Zweiten Weltkrieg. T-Shirts mit diesem Aufdruck sind heute bei Neonazis sehr beliebt und werden auch hauptsächlich über neonazistische Versände vertrieben.

T-Shirt im Angebot eines Neonaziversandes – Verkaufsstand in der Brannenburger Kasserne:

aus Nazishop


1 Antwort auf „Extrem rechte Accessoire in Brannenburger Kaserne“


  1. 1 Gefr.aD Geb.Fla.Rgt 7/8 22. Juli 2009 um 3:41 Uhr

    Ich muß wiedersprechen. Den Besuchern wurde an zwei Orten in der Kaserne die Möglichkeit gegeben eine Waffe in die Hand zu nehmen und simuliert zu Schießen. An einem Stand wurde das Schießen auf 5er-Scheiben wie sie beim Biathlon verwendung finden geschossen. Die Waffen waren nicht Militärisch. Der Schuß wurde simuliert in dem mit einem Laser-Punkt auf das Ziel getroffen wurde.
    Die zweite Möglichkeit war das Schieß-Kino. Diese Anlage dient zur Ausbildung von Soldaten. Es wurden 5 simulierte Schüsse mit dem G-36 abgegeben auf einer bildlich dagestellten Schießbahn. Ziel war eine !0-Ringscheibe. Dieses Schieß-Kino war nur für Besucher über 18 Jahre zugänglich.
    Nicht korekt fand ich den Stand mit pseudo-militärischen Gegenständen die dort ein privater Händler anbot. Auch finde ich solche Schxxxhausparolen sehr unpassend wie die oben erwähnte. Ich denke da hat sich die Organisation des Besuchertages zurecht Kritik verdient.
    m.f.g.
    f.r

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