infogruppe: „Spannagel soll sich bei NS Opfern entschuldigen!“

Über die mörderische NS- Vergangenheit der Gebirgsjäger aufklären

In der Pressewoche (Nr. 70 vom 02.05.09, S.3) erschien ein Artikel unter dem Titel „Antreten zum letzten Appell“ zu der geplanten Kasernenschliessung in Brannenburg (Lkr. Rosenheim – leider noch nicht online). In diesem Artikel wird Brannenburgs zweiter Bürgermeister Robert Spannagel wie folgt zitiert: „Außerdem hat die Kaserne Tradition!“.
Dazu erklärt die infogruppe rosenheim:

Diese Tradition der Karfreitkaserne ist eine mörderische: 1935/36 von den Nazis errichtet,wurde sie ab Herbst 1936 durch die Gebirgsjäger genutzt. Dabei waren die deutschen Gebirgsjäger im II Weltkrieg an zahlreichen Kriegsverbrechen beteiligt. Historiker haben ihnen über 50 Massaker an der Zivilbevölkerung nachgewiesen. Sich auf diese Tradition zu berufen ist eine unerträglichen Verhöhnung der Opfer.
Wir empfehlen Herrn Spannagel sich in Büchern wie “Mörder unterm Edelweiß“ von Ralph Klein, Regina Mentner und Stephan Stracke (Papyrossa, 2004) oder „Blutiges Edelweiß“ von Hermann Frank Meyer (Ch. Links Verlag, Berlin, 2008) über die Geschichte der Gebirgsjäger zu informieren und fordern ihn auf sich bei den Opfern der Gebirgsjäger zu entschuldigen. Wir fordern die Gemeinde Brannenburg auf, in Teilen der zukünftige leer stehenden Kaserne ein Informationszentrum über die Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger einzurichten.


1 Antwort auf „infogruppe: „Spannagel soll sich bei NS Opfern entschuldigen!““


  1. 1 Name 26. Juni 2009 um 15:03 Uhr

    Der Artikel „Antreten zum letzten Appell“ ist inzwischen online

    http://www.pressewoche.de/ro-region.article/104992.html

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